„Wenn der Mensch über sein Physisches oder Moralisches nachdenkt, findet er sich gewöhnlich krank.“
— Johann Wolfgang von Goethe
Ausgebremst: Wenn der Männerschnupfen zuschlägt
Wir Männer wissen es ja: So ein Männerschnupfen ist eine ernsthafte Angelegenheit! Er wiegt schwer, zieht einem komplett den Stecker und schlägt spürbar auf das Gemüt. Wenn dann noch die Ungewissheit im Hinterkopf pocht – Ist es nur eine fiese Erkältung oder hat Corona zugeschlagen? – macht das die Sache nicht gerade leichter.
Zwei Tage lag ich flach, isoliert zwischen Taschentuchbergen und Grübeleien. Doch dann endlich das erlösende Signal: Der PCR-Test ist negativ!




Raus aus den vier Wänden: Schritt für Schritt zurück ins Leben
Mit der Entwarnung im Gepäck gab es kein Halten mehr. Die Decke fiel mir auf den Kopf, also hieß es: Anziehen, Schuhe schnüren und ab an die frische Luft. Keine Rundenzeiten, kein Pulsmessen, kein Trainingsdruck – einfach nur gemütliche Schritte in der Heimat.
Die Route führte durch die gewohnte und wohltuende Kulisse der Region:
- Schwabach: Der perfekte Startort, um den Kopf frei zu bekommen.
- Rednitzhembach: Vorbei an ruhigen Wiesenflächen und entspannten Wegen.
- Schaftnach: Idyllische Waldabschnitte, Natur pur und wohltuende Stille.
Burgsandstein & Flusstal: Geologisch wird der Raum Schwabach–Rednitzhembach durch die Schichten des Mittleren Keupers (Burgsandstein) sowie quartäre Talsand- und Auenlehmablagerungen der Rednitz geprägt.
Bodenbeschaffenheit & Wege: Der leicht sandige, gut drainierte Untergrund in den Nadel- und Mischwäldern zwischen Schwabach und Schaftnach sorgt auch in feuchteren Wintermonaten für angenehm zu gehende, elastische Naturpfade und Wirtschaftswege.





Warum genau diese Kilometer so wichtig waren
Auf dem Papier war diese 12,8 km lange Runde sicher nichts Spektakuläres. Und trotzdem war sie für mich unbezahlbar.
Es ging an diesem Tag nicht um Tempo, Bestzeiten oder Höhenmeter. Es ging schlicht und ergreifend um Entschleunigung. Frische Waldluft einsaugen, die Gedanken durchpusten lassen und wieder ein Gefühl für den eigenen Körper entwickeln. Manchmal braucht es eben nicht die große Alpine-Challenge, sondern einfach ein paar ehrliche Kilometer vor der eigenen Haustür, um das Lebensgefühl wieder einzunorden.
Bleibt gesund und genießt auch die kleinen Runden!
Euer Thorsten
Sanfter Wiedereinstieg: Nach viralen Atemwegsinfekten gilt das Prinzip der stufenweisen Belastungssteuerung. Ein zügiger Spaziergang ohne Pulsspitzen schont das Herz-Kreislauf-System und regt die Durchblutung sowie Regeneration an.
Materialtipp: Das atmungsaktive Zwiebelprinzip schützt vor Auskühlung. Leichtes Schuhwerk mit gutem Profil (z. B. Door-to-Trail-Schuhe wie der Hoka Challenger) bietet sicheren Grip auf feuchten Wiesen- und Waldpfaden.


