Vorwort
- Sonntag, 24. September 2023
- 3,7 km + 190 HM
- Rundweg
„Bei der ungeheuren Beschleunigung des Lebens wird Geist und Auge an ein halbes oder falsches Sehen und Urteilen gewöhnt, und jedermann gleicht den Reisenden, welche Land und Volk von der Eisenbahn aus kennen lernen.„
Friedirch Nietzsche
Die Dampfbahnfahrt – ein historisches Erlebnis
Wenn ihr die Fränkische Schweiz von ihrer nostalgischsten Seite erleben wollt, ist die Dampfbahnfahrt von Behringersmühle nach Gößweinstein (und weiter nach Ebermannstadt) eine gelungene Idee. Die historische Strecke der DFS (Dampfbahn Fränkische Schweiz) schlängelt sich gemütlich durch das romantische Wiesenttal, vorbei an markanten Jurafelsen und dichten Wäldern. Für die Reiseplanung wichtig: Die Züge verkehren meist von Mai bis Oktober an Sonn- und Feiertagen. Ihr solltet euch vorab online im Fahrplan informieren, ob an eurem Wunschtermin die historische Dampflok oder eine alte Diesellok im Einsatz ist. Tickets gibt es unkompliziert direkt am Zug oder am Bahnhof Ebermannstadt, und eine Reservierung ist für Einzelpersonen in der Regel nicht nötig – einfach einsteigen, den Ruß in der Luft riechen und die Entschleunigung genießen!
Tourencharakter
Die Tour bietet sich speziell in der Kombination mit den am Wochenende stattfinden historischen Dampfbahnfahrten an. Als Start- und Zielpunkt kann der Bahnhof Behringersmühle dienen, der etwas außerhalb des Ortes liegt. Große Teile der Strecke führen durch den Wald, wobei die An- und Aufstiege etwas steiler und schwieriger sind, d.h. nicht für Kinderwagen geeignet sind (es sei denn, man trägt ihn…). Einkehrmöglichkeiten findet man ihn beiden Orten, wodurch eine große Flexibilität gegeben ist. Mein Vorschlag wäre, für Gößweinstein etwas Zeit einzuplanen, um zum Beispiel die Basilika zu besuchen (Wallfahrtsort). Der Abstieg zur Stempfermühle ist sehr beliebt, weil er ein klein wenig wilder gestaltet ist (für die Verhältnisse in der Fränkischen Schweiz, die ja sehr lieblich und sanft ist) und eine willkommene Abwechslung bietet.
Euer Thorsten






