Vorwort
- Samstag, 23. März 2024
- 55,9 km + 250 HM
- 7 h 30 min
„Back einen Kuchen lieber Freund, durch den die Sonne dreimal scheint, dann wirst du nicht gehenkt, dein Leben sei dir frei geschenkt.“
Graf Eberhard im Bart (1477)
Das kulinarische Meisterwerk
Die Brezel (in Bayern/Österreich Breze(n), in der Schweiz Bretzel) ist ein ikonisches Laugengebäck aus dem deutschsprachigen Raum, das für das Bäckerhandwerk steht.
Kulturelle & Kulinarische Bedeutung
- Symbolik: Die Brezel symbolisiert oft Glück, Wohlstand oder wird als Zeichen für betende Arme (vom lateinischen brachium = Arm) interpretiert.
- Herkunft: Ihre Ursprünge liegen im Mittelalter, oft wird sie mit Fastenspeisen verbunden.
- Identität: Besonders in Süddeutschland ist sie ein essenzieller Bestandteil der Esskultur, wie das Zitat „Die beste Brezel ist schwäbisch“ unterstreicht.
- Variationen: Es gibt sie salzig, mit Butter, als Weißwurstbrezel oder süß (z.B. Neujahrsbrezel).
Qualitätsmerkmale (Die „perfekte“ Breze)
- Textur: Die „Ärmchen“ sollten knusprig sein, während der Bauch weich und saftig ist.
- Geschmack: Ein ausgeprägtes Laugenaroma ist entscheidend.
- Streitfrage: Wo ist oben und unten? Oft wird der dicke Teil („Bauch“) als oben und die Ärmchen als unten definiert.
STRAVA-Art
Nürnberg ist eine kulinarische Hochburg! Richtig gehört die Stadt des Clubs, Christkindlmarktes, des NS-Parteitagsgeländes, des Albrecht Dürers ist ein kulinarisches Zentrum – und dies nicht nur wegen der legendären Nürnberger Bratwürste. Verbunden mit dem Laufen wird es aber erst zu einer richtig runden Nummer, eine so runde Nummer, dass wir, die Morgenspaziergang-Truppe, letztes Jahr schon einmal die Nussschnecke mit einem schneckenförmigen Lauf verbunden haben – STRAVA-Art eben.
Welche kulinarische Besonderheit verbindet man aber besonders mit Nürnberg? Richtig! Die besten vorstellbaren Brezen. Nürnberg ist eben die #BrezenHauptstadt.
Zugegebenermaßen gestaltete sich die Routenplanung für unseren „Wanderführer“ Flo etwas schwieriger, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.





Streckenverpflegung? Logischerweise auch Brezen einschließlich dem Brezen Kolb HQ in der Ostendstraße. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Firma Kolb für die köstliche Verpflegung. Gerne kommen wir unter anderen Vorzeichen wieder zu euch.
Zu dritt gingen wir früh um 7 Uhr auf die Strecke und wer sich fragt, warum es genau dieser Startpunkt geworden ist, dem empfehlen wir die unscheinbare Kneipe mit Fassbier (!) von Meister – in Nürnberg eigentlich nicht zu bekommen. Der Vormittag wurde von Sturmböen und etwas Regen begleitet, aber wer nur lange genug läuft, hat irgendwann auch wieder besseres Wetter (hofft man zumindest immer). Später gesellten sich zwei Mistreiter dazu und eine mehr als lustige Truppe bahnte sich ihren Weg durch den Großstadtverkehr mit seinen unzähligen Ampeln, Kreuzungen, Autos, Gleisen.






Dank der Idee und den beteiligten Menschen einfach ein wunderschöner Tag!
Euer Thorsten


