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Mandarfen-Rifflsee – auf den Spuren des TAR 2016

  • 1. November 2019
  • 13 km und 620 Höhenmeter im Aufstieg
  • Wiederholung? Ja unbedingt!

Charakter
Ununterbrochrener Auf- bzw. Abstieg ins alpine Gelände. Der Aufstieg durch das Hirschtal erfolgt über Single Trails durch den Nadelwald, bevor kurz oberhalb des Rifflsee die Baumgrenze überschritten wird. Der See liegt in einer Senke und ist von volkommen baumfreien Hängen umgeben. Der Abstieg erfolgt teilweise auf breiteren Schotterwegen die einfach zu begehen sind.

Blick talabwärts
Klassische Bermwandermarkierung im Anstieg

Tourverlauf
Nachdem es der erste richtige Aufenthalt meiner lieben Frau Mareike in den Bergen ist, möchte ich ihr auch die alpine Landschaft etwas näher bringen. Ich erinnere mich noch gut an die 4. Etappe des Transalpine Runs 2016, bei der wir einen wunderschönen und naturnahen Aufstieg zum See hatten, ihm umrundeten und dann im Schuss wieder Richtung Tal gelaufen sind, bevor wir den Weg Richtung Ötztal über den Gletscher fortsetzten. Ganz so lang soll die heutige Wanderung nicht sein, jedoch möchte ich ihr die karge Schönheit der Berge erlebbar machen. Der Aufenthalt im Pitztal Anfang November birgt natürlich das Risiko eines frühen Wintereinbruchs, weshalb die Gondel zum See schon stillgelegt ist und die Rifflseehütte geschlossen hat. Wir haben mit dem Wetter jedoch großes Glück, denn es ist zwar frisch, aber nicht kalt und es ist kein Regen vorhergesagt.
Von Mandarfen am Ende des Pitztals aus steigen wir über das Hirschtal auf. Die gut 600 Höhenmeter sind dabei am Stück zu bewältigen, was für Mareike eine ungewohnte Erfahrung ist, ihr Kraft kostet, sie aber eisern durchzieht und erstaunlich gut bewältigt. Gegen Ende des 2,5 stündigen Aufstiegs lugt auch die Sonne immer mal wieder hervor und taucht die umliegenden Berge in ein bezauberndes Licht.

Blick auf den Gletscher in Richtung Mandarfen
Skiroute über den Fels? Kurz vor dem See

Der Rifflsee liegt in November erstaunlich ruhig in seiner Senke – die unzähligen Gondel-Spaziergänger von damals fehlen und die wenigen Wanderer sind selbst aufgestiegen. Definitv so die besser Variante! Für den Abstieg wählen wir nicht den direkten Weg auf der Schotterstraße, sondern folgen im Bogen einem schönen Singletrail , der erst später wieder auf dem Haupt- und Zufahrtsweg mündet.

Der Rifflsee – ganz ohne andere Besucher

Gute 5 Stunden waren wir mit fotografieren, essen und Landschaft bewundern, unterwegs – hat gut gepasst!

Euer Thorsten

Weitere Fotos zum Aufenthalt im Pitztal findet ihr auf meinem Nikon Image Space Konto

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