Vorwort
- Dienstag, 22. Juli 2025
- 6 km
- 28 min 4 sec
Göttlich ist auf Erden die Geschwindigkeit,
Sie besiegt den weiten Raum, die enge Zeit,
Gegenwärtig macht sie überall zugleich
Spiegelnd hoher Götter ewig Reich;
Mit dem Anfang eint das Ende ihre Hand
Sich zum Siegeskranze; wie der Feuerbrand,
Schnell geschwungen, wird zum Feuerkreise,
So erscheinen ihres Wagens Gleise;
Eh das Auge aufblickt ist ihr Bogen
Durch die weite Rennbahn hingezogen.
Ihr gehört die Schönheit, weil sie flüchtig,
Der Gestirne Wallen, ruhlos richtig,
Ihr vertraut der Gott die mächt’gen Worte
In dem Blitzstrahl aus der Himmelspforte,
Die da aufschlägt, Schauende verblendet,
Eh sie zuschlägt, schon ihr Leben endet.
Träger rollt nach ihrer Flammengeißel Schwung
Donner über alle zur Erinnerung,
Träger rollen sich die schwarzen Wolken auf
Nach des glühen Donnerwagens Lauf;
Ja die Welt erschiene todt in Leere,
Hübe nicht Geschwindigkeit die Schwere.
Ludwig Achim von Arnim „Göttlich ist auf Erden die Geschwindigkeit“
Der Startschuss
Ich bin wieder hier. Es ist nicht mein Revier – oder so ähnlich ging der Text. Nachdem ich letztes Jahr ein wenig zur Teilnahme überredet werden musste, viel die Entscheidung für die diesjährige Austragung des B2Run in Nürnberg deutlich leichter. Zusammen mit meiner Kollegin (mein Dank gilt ihrer Hartnäckigkeit) wollten und haben wir die Strecke gemeinsam zurückgelegt und ich konnte mich als Tempomacher zur Verfügung stellen – hoffentlich hat es für sie zufriedenstellen geklappt… Der Hauptunterschied bestand darin, dass dieses Mal unser Arbeitgeber ein größeres Interesse an dieser Veranstaltung zeigte, mehr Kollegen und Kolleginnen teilnahmen, Fan-Tickets für den Besuch im Stadion gestellt wurden und ein kleiner Stand im Stadion zur Verfügung stand – genau dafür geht man zum B2Run: es geht um die Mitmenschen in einer lockereren Atmosphäre und nicht so sehr um den sportlichen Aspekt. Dafür ist die Strecke für die meisten zu voll, es nach dem Zieleinlauf zu eng, die Leistungsunterschiede zu groß und aufgrund der Startblöcke, die nach Teams aufgeteilt sind, auch zu bunt gemischt, um den Leistungsgedanken in den Vordergrund zu stellen. Löst man sich vom Sport, gewinnt man aber eine gute Zeit mit den Kolleginnen und Kollegen (nochmal vielen Dank für die Unterstützung durch unsere nicht laufenden Teammitglieder!).
Euer Thorsten



