- Donnerstag, 1. Januar 2026
- 6,3 km + 80 HM
- 1 h 51 min
- Rundweg
Traditionen können auch etwas schönes sein – wie ein Neujahrsspaziergang. Jahr für Jahr stand es auf meinem Zettel, manchmal klappte es manchmal nicht. Die Gründe sind vielfältig, die Begründungen nachvollziehbar und trotzdem wollen wir es nicht mehr gelten lassen. Also raus aus den Federn und hinein in die warmen Schuhe und Klamotten.
Um wenig Zeit mit An- und Abreise verbringen zu müssen, wählten wir den S-Bahn Halt Rednitzhembach als Start- und Zielpunkt dieses Unterfangens; schließlich ist Silvester kein Abend, an dem man früh im Bett liegt und zeitig aufsteht…
Ab dem Bahnhof geht es sofort auf dem offiziellen Kunstweg im Uhrzeigersinn los. Die Markierungen sind gut angebracht und der Track auf der Uhr überflüssig (trotzdem ist es ein gutes Gefühl, diese Lösung in der Hinterhand zu haben). Die Wege bleiben breit, die Anstiege sind nicht vorhanden und so sind wir nicht die Einzigen die hier gemütlich unterwegs sind. Ja, ich gebe zu: bei manchen Kunstwerken erschließen sich mir die Gedanken ihrer Erschaffer nicht, aber selbst das Nachdenken darüber ist erstaunlich unterhaltsam. Zufrieden und etwas kalt erreichen wir nach knapp zwei Stunden unseren Ausganspunkt wieder, stolpern in die zwei Minuten später einfahrende S-Bahn und freuen uns auf unseren Glühwein zu Hause.
Euer Thorsten
Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!Halb neun!
Halb zehn!
Halb elf!
Halb zwölf!
Zwölf!
Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!
Sie falten die kleinen Zehlein,
die Rehlein„Das Gebet“ von Christian Morgenstern


















