Die großen oder kleinen Schönheiten begegnen einem nicht nur in für einem wichtigen Wettkampf, bei einem außergewöhnlichen Projekt. Nein, oft befinden sie sich einfach nebeneinem und warten darauf entdeckt zu werden.
Verliere dein Geheimnis nicht vor mir,
Ich bitte dich, verbirg mir deine Reize,
Und wenn ich sehnlich nach Erkenntnis geize,
So schweige sphinxhaft meiner Wissbegier.
Erkennen heisst, ich hab‘ es längst erkannt,
Die Welt in seine armen Grenzen pferchen;
Du lehre mich aus deinen hundert Lerchen,
Dass deine Schönheit kein Verstand umspannt.
„An eine Landschaft“ von Christian Morgenstern

