B2Run Nürnberg

  • 6,3 km
  • 27 min 29 sec
  • 32°C und Sonnenschein

Mein erster B2Run! Vielleicht auch mein Letzter…
Um der Parkplatzsituation zu entgehen, parkte ich am P+R bei Bauernfeind und lief in sengender Hitze mit Andreas die 2,5km zum Stadion hinüber. Ordentliches Warmlaufen, würde ich sagen. Einlass und Start des grünen und ersten Startblocks erfolgten pünktlich. Nur zwei Reihen an Läufern und der Durchstarterblock waren vor uns beiden – also planten wir unser Tempo und wollten so gut es geht aneinander dranbleiben.
Pustekuchen! Im Durchstarterblock waren so viele langsamere bis sehr viel langsamere Läufer, dass wir ab dem Start in eine Wand gelaufen sind. Ein ganzer Kilometer zog sich das Feld sehr zäh! Schuld ist zum Teil auch der Verantalter, der nach dem Startbogen einen relativ engen Kanal um 2 Ecken gelegt hat, was eine vorhersehbare Engstelle sein sollte. Andreas nutze eine Lücke, die sich vor ihm auftat, und gewann sofort ein paar Schritte. Nach dem Schild km 1 fand ich langsam in meinen Rythmus und lief ab da sehr gleichmäßig. Einige Bremsmanöver lassen sich nicht vermeiden, weil doch die meisten Durchstarter entweder langsamer sind oder sich bei der Hitze vom Start zu sehr mitreißen ließen. Die Witterung versuchte ich zu meistern, indem ich bewusst nicht volle Attacke reitete. Das gelingt gut – einige Stellen am Dutzendteich fühlen sich trotzdem grauenvoll an, weil die Luft nur noch stand. Kilometerschild 5 ist dann langsam die Erlösung, weil es nun stetig härter wird. Ein Getränkestand war unterwegs positioniert, welchen ich mitnahm, welcher für viele sehr wichtig ist – einige Starter hatten mit Kreislaufproblemen zu kämpfen (Jahr für Jahr passiert das). Ins Max-Morlock-Stadion einzulaufen und über die Laufbahn Richtung Ziel zu fliegen, ist dann ein schönes Erlebnis. Kaum eine Minute vor mir ist Andreas durch und gemeinsam trotten wir zu den VP’s die an mehreren Stellen rund ums Stadion platziert sind.
Zum Abschluss laufen wir ganz gemütlich einen guten Kilometer nach Bauernfeind zurück.

Fazit: Strecke ist in Ordnung. Start ist viel zu eng. Zielverpflegung kann ich schlecht beurteilen, weil ich mit meinem Platz 456 von über 18000 Starter und dann noch aus dem ersten Startblock raus, weit vor den meisten Teilnehmern die Getränke und das Obst genießen durfte – ein Hoch auf Erdinger mit seinen unterschiedlichen alkoholfreien Weizen. Teilnehmeranzahl eigentlich zu groß. Freies Laufen nur sehr eingeschränkt möglich. Aus läuferischer Sicht also nur schwer zu empfehlen – man muss hierbei eindeutig den Eventcharakter in den Vordergrund rücken, um daran Freude zu haben.

Laufende Grüße,
Thorsten

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